Archiv für Oktober 2010

Hartz IV-Regelsatz – wie überlebte Ötzi?

Gibt es etwas leckereres, als eine Scheibe Brot, dünn mit Margarine bestrichen, garniert mit einer kleingeschnittenen Zwiebel?
Als Frühstück, Mittagessen, zum Abendbrot.

Ein Laib Brot reicht da schon mal locker für eine Woche.
500 Gramm Margarine strecken sie über einen Monat, und die Zwiebeln werden ihnen sogar nachgeschmissen. (weiter>>>)

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Linke schlägt Schlichtung für Hartz-IV-Reform vor

Berlin (ots) – Berlin – Die Vorsitzende des Ausschusses für Arbeit und Sozialordnung im Bundestag, die Linken-Politikerin Katja Kipping, will, dass der Streit um die Reform der Hartz-IV-Berechnung nach Vorbild des Konflikts um das Bahnhofsprojekt „Stuttgart 21“ geschlichtet wird. In einem dem „Tagesspiegel“ (Montagausgabe) vorliegenden Brief an Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) schreibt Kipping, es handele sich… (weiter>>>)

Mein Monat mit Hartz IV

sebastian pantel

Im Oktober habe ich von Hartz IV gelebt. Ich hatte nicht geahnt, dass dieser Selbstversuch mir die Tür in eine traurige, absurde Parallelwelt aufstoßen würde. Eine Welt, die nach Meinung vieler Deutscher nur von Säufern, Faulenzern und Sozialbetrügern bevölkert ist. Ich habe gelernt – und dieses Lernen hat mich bis in den Schlaf verfolgt – wie falsch diese Meinung ist. 70 betroffene Menschen haben sich bei mir gemeldet, zehn von ihnen habe ich getroffen, sie haben schonungslos offen mit mir über ihre Leben geredet. Alles Einzelfälle, gewiss. Schlaglichter auf Ungerechtigkeiten am schummrigen Rand des Sozialstaates. (weiter>>>)

Okt 31 2010 Immer mehr prekär Beschäftigte in kirchlichen Sozialeinrichtungen

Während kirchliche Repräsentanten in scheinheiliger Weise höhere Hartz IV Regelsätze fordern, kassieren sie Steuergelder in Millionenhöhe für die von ihnen kontrollierten sozialen Einrichtungen und drängen immer mehr Arbeitnehmer in prekäre Beschäftigungsverhältnisse. (weiter>>>)

Unter 25-Jährige besonders hart betroffen

Im September waren in der Euro-Zone mehr Menschen ohne Jobs als im Monat davor. Die saisonbereinigte Arbeitslosenquote legte von 10,0 Prozent im August auf 10,1 Prozent im September zu, teilte die Statistikbehörde Eurostat am Freitag mit. Im September 2009 war die Quote bei 9,8 Prozent gelegen. Besondere Probleme bereitet allerdings die Arbeitslosigkeit unter den Jungen. (weiter>>>)

Arbeit und Ausbeutung – soziales Europa der Menschen

…In ganz Europa ist es unruhig geworden: Von Griechenland, über Lettland, Polen, Brüssel bis nach Spanien – überall protestieren die Völker gegen die nicht nachvollziehbaren Sparmaßnahmen, die sich aus der Weltwirtschaftkrise heraus ergeben haben. Zurecht, denn die Menschen in Europa mussten auch unfreiwillig den Bankenrettungen zustimmen, die nur durch Volksgelder realisiert werden konnten. …(weiter>>>)

Der ewige Verlierer – von der Armut gezeichnet

Wenn man im Leben an einem Punkt angelangt ist, an welchem man wirtschaftlich alles verloren hat, ist es fast unmöglich, auf normalem Wege wieder Fuß zu fassen und sich eine halbwegs normale Existenz aufzubauen. Oft arbeitet man Tag und Nacht für seine Ideen, gibt und versucht alles, doch man erreicht die Menschen gerade bei humangesellschaftlicher Tätigkeit kaum noch. Viele schimpfen über Banker und Manager, lassen es aber dennoch zu und unterstützen es sogar indirekt durch ihr Verhalten, dass diese Berufsgruppen immer mehr Gewinne erzielen und die kleinen, kreativen oder handwerklichen Berufswege aussterben. (weiter>>>)


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