Bündnis klagt Lidl wegen Ausbeutung an

Von Carsten Dierig, 8. April 2010, 13:40 Uhr

Druck auf Lidl: Ein Bündnis aus Verbraucherschützern und Menschenrechtsaktivisten hat Klage gegen den Discounter eingereicht – wegen irreführender Werbung. Angeblich löse Lidl sein Versprechen über faire Arbeitsbedingungen bei seinen Lieferanten in Bangladesch nicht ein.

Die Verbraucherzentrale Hamburg verklagt den Discounter Lidl. Die Organisation wirft der Handelskette unlauteren Wettbewerb vor. Eine Lidl-Werbung suggeriere den Verbrauchern, dass bei der Produktion von Textilien in den Zulieferbetrieben Mindeststandards eingehalten werden. Dies sei aber nicht der Fall, heißt es in der Klageschrift, die von der Kampagne für Saubere Kleidung (CCC) und der Menschenrechtsorganisation European Center for Constitutional and Human Rights (ECCR) unterstützt wird. Das Landgericht Heilbronn soll Lidl daher untersagen, weiterhin mit dem Hinweis auf faire Arbeitsbedingungen zu werben. (mehr)

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